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14.07.2007

Spinalstenose – Neue Behandlungsmethode mit X-Stop

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(openPR) - Die lumbale Spinalkanalstenose (LSS, Verengung des Rückenmarkkanals) ist eine Manifestation der mit zunehmenden Alter natürlich einsetzenden Abnutzung der Wirbelsäule, die oft im fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt symptomatisch wird.
Wegen der steigenden Lebenserwartung der Population erreichen mehr und mehr Menschen ein Alter, in dem dieses Leiden auftritt und einen chirurgischen Eingriff erforderlich macht. Bei der LSS kommt es durch Vorwölbungen der abgenutzten Bandscheiben, Vergrößerung der benachbarten Wirbelgelenke und verdickter Bänder zu einer Einengung des Rückenmarks und der abgehenden Nerven. Die Symptome werden oft durch Streckung der Wirbelsäule verstärkt, während sie durch Krümmung gelindert werden.

Folgende Symptome sind typisch für eine lumbale Spinalkanalstenose:

• Dumpfe bzw. diffuse Rückenschmerzen die in die Beine ausstrahlen
• Taubheit und »Kribbeln« im Gesäß, Oberschenkel oder Wade
• Schwäche bzw. Gleichgewichtsstörungen
• Verringerte Belastbarkeit bei körperlichen Anstrengungen

Die Symptome verstärken sich, nachdem eine bestimmte Strecke gegangen oder eine bestimmte Zeit gestanden wurde. Die Symptome verringern sich beim Sitzen, Vorwärts beugen, Hinlegen.

Standard – OP - Methode:

Der Krankheitsprozess der lumbalen Spinalkanalstenose läuft in der Regel langsam ab. LSS wird zunächst konservativ behandelt, z.B. medikamentös, krankengymnastisch und mit In-jektionen u.a. mit Corticosteroiden. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, so bleibt nur die Operation. Standard dafür war bisher die sog. offene Dekompression, d.h. Erweiterung des Rückenmarkkanals. Ziel des chirurgischen Eingriffs ist die Druckentlastung von Rückenmark und Nerven. Dieser Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und erfordert u. U. einen Krankenhausaufenthalt von mind. 7 Tagen, gefolgt von einer längeren Rehabilitationszeit. Es besteht zudem ein erhöhtes Risiko der Nerven- und Rückenmarksverletzung sowie Bildung von schmerzhaften Vernarbungen.

Jetzt gibt es eine neue Behandlungsmethode: das X-STOP®-Implantat zur Interspinalen Processus-Distraktion (IPD)

Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine kurzstationäre chirurgische Methode, bei dem ein Titanimplantat, der sogenannte X-STOP®-Spacer, zwischen die Dornfortsätze der symptomatischen Wirbelsäulenabschnitte eingesetzt wird. Dadurch werden diese Dornfortsätze auseinandergespreizt und in einer neutralen bzw. leicht abgewinkelten Position fixiert, so dass die Patienten ihre normale Haltung annehmen können und nicht die ganze Wirbelsäule krümmen müssen, um eine Erleichterung ihrer Symptome an einem oder zwei Abschnitten zu erreichen. So kommt es zu einer Erweiterung des Wirbelkanals ohne diesen eröffnen zu müssen.
Aufgrund seines speziellen Designs lässt sich der X-STOP® leicht und schnell implantieren und bleibt dennoch sicher und dauerhaft an seinem Platz, auch ohne dass er an Knochen oder Bänder fixiert wird. In der Regel fühlen sich die Patienten nach der Operation sofort erleichtert. Gehen ist schon am selben Tag gestattet und die meisten Patienten werden innerhalb von 24 Stunden aus dem Krankenhaus entlassen.
Eine aufwendige Nachbehandlung ist nicht notwendig. In der Regel kann der Patient innerhalb von zwei bis sechs Wochen nach dem chirurgischen Eingriff normale Aktivitäten wieder aufnehmen.


Die Vorteile einer Behandlung mit dem X-STOP®-Verfahren im Vergleich zu einer konventionellen dekomprimierenden Operation sind:

• keine Entfernung von Knochen- oder Weichteilgewebe
• kürzere Operations,- und Narkosezeit, ggf. auch in örtlicher Narkose möglich
• keine langwierige postoperative Erholungsphase
• deutlich weniger operative Risiken

Dr. med. Peter Krause (ZWR - Zentrum Wirbelsäule & Rückenschmerz) ist erfahrener Anwender des X-STOP®-Verfahrens.

Das Zentrum für Wirbelsäule und Rückenschmerz im OZA (ORTHOPÄDIE-ZENTRUM ARABELLAPARK) hat es sich zur speziellen Aufgabe gemacht, seinen Patienten ein großes Spektrum der modernen Wirbelsäulentherapie und -chirurgie anzubieten.
Durch seine guten Kontakte zu Forschung und Industrie hat es zudem die Möglichkeit immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und verschiedene innovative Operationstechniken exklusiv anzubieten.

Pressekontakt:
Horst Schult (Freier Journalist)
Katharina-Geisler-Straße 3
85356 Freising
Telefon: +49 08161-883664
Telefax: +49 08161-883645
E-Mail: smuc[at]macbay.de
Internet: www.gesundfuchs.eu

Quelle: openpr.de

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